Die Projekte

Ideen-Mining

Kriterien für Projekte


1. Satzungskontext: Subsidiaritätsprinzip und Westfalen

Die Projekte sollen Westfalen als Region und/oder das Subsidiaritäts¬prinzip als solches voranbringen. Dies soll in den Bereichen Wissenschaft, Forschung, Bildung und Erziehung sowie der Heimatpflege geschehen.


2. Projektziele

Die Förderung des Subsidiaritätsprinzips bedeutet vor allem, dass zum einen die Forschung über dieses gesellschaftliche Organisationsprinzip, zum anderen aber auch seine Vermittlung vorangetrieben werden soll. Es können hier also Forschungs- und Modellprojekte, aber auch didaktische Modelle und öffentlichkeitswirksame Projekte durchgeführt werden. Nach Auffassung der Stiftung beinhaltet dies auch die Förderung bürgerschaftlichen Engagements, also von unten gewachsener Aktivitäten sowie die Förderung der Eigenverantwortung bei Individuen.
In Bezug auf das Stiftungsziel der Förderung Westfalens ist die Bandbreite der Pro-jekte größer. Sie sollten Westfalen als Region nach innen und außen bekannter machen und die Identität Westfalens stärken. Dies kann durch die Präsentation kultureller Besonderheiten, der Lebensqualität oder anderer herausragender Merkmale der Region geschehen. Auch Projekte, die den Wirtschaftsstandort Westfalen bzw. einzelne Standortfaktoren stärken, kommen in Betracht.
Wichtig ist bei den westfalenbezogenen Projekten die Ziel-Mittel-Dimension, d.h. die Fokussierung auf Subsidiarität und bürgerschaftliches Engagement gilt auch hier. Von daher sollten die in erster Linie Projekte Westfalen durch das Engagement der Bürger und durch die Dezentralisierung von Handlungs- und Entscheidungskompetenzen fördern.
Wie schon bei der „Zukunftskonferenz Westfalen 2020“ sind für die Stiftung solche Projekte zentral, die Westfalen mittels bürgerschaftlichen Engagements und Subsidiarität voranbringen sollen.


3. Projekttypen

Grundsätzlich kommen sowohl Forschungs- als auch Modell- und Vernetzungsprojekte in Frage. Sowohl beim Subsidiaritätsprinzip als auch in Bezug auf Westfalen kann und muss noch einiges erforscht werden, um sinnvolle Handlungsoptionen zu entwickeln. In Modellprojekten werden einzelne Aspekte des Subsidiaritätsprinzips oder des Westfalengedankens durch spezifische Maßnahmen gefördert, die in dieser Form und/oder Kombination von Maßnahmen noch nicht durchgeführt wurden. Projekttypen müssen nicht in Reinkultur bestehen, es gibt auch Kombinationen. Dabei bietet sich besonders die aus Modell- und Vernetzungsprojekt an, denn ein zentrales Ziel ist es, die Akteure in Westfalen zusammenzubringen, damit sie die Zukunft der Region gemeinsam gestalten. Ebenfalls möglich sind öffentlichkeitswirksame Aktionen, die geeignet sind, westfälische Identität oder den Standort Westfalen zu stärken.


4. Trägerschaft

Die Projekte sollen von mehreren Trägern getragen werden. Die Stiftung Westfalen-Initiative ist qua Satzung gehalten, in der Regel nur bis zu 50% der Kosten eines Projektes zu übernehmen. Dabei werden geldwerte Leistungen angerechnet.