Die Projekte

 

Regionale Stiftungskooperation

 

Der Sammelband liefert theoretische und praktische Einsichten über die Kooperation zwischen. Theresia Theurl beschäftigt sich in theoretischer Perspektive mit Stiftungen, indem sie zunächst deren spezifische Kooperationslogik beleuchtet. Ergebnis: Kooperationen dürfen niemals einem Selbstzweck folgen, sondern müssen immer zielgerichtet sein. André Christian Wolf liefert eine empirische Untersuchung zu den Kooperationsstrukturen von Bürgerstiftungen in Westfalen-Lippe. Er kommt zu dem Schluss, dass Kooperationen in einer Vielfalt von Formen stattfinden können. Kooperationen brauchen ein Rollenverständnis der Akteure, sie müssen auch als Prozess verstanden werden und sie benötigen Handlungsorientierung. Der Beitrag von Lange/Ueschner/Vilain stellt den Entstehungshintergrund, die Funktionsweise und die zukünftigen Perspektiven des Stiftungsverbundes Westfalen-Lippe vor. Axel Richter thematisiert in seinem Aufsatz die Funktionsweise regionaler Stiftungskooperationen am Beispiel des Stiftungsnetzwerkes im historischen Braunschweiger Land. Sein Credo: Eine funktionierende Kooperation zeichnet sich durch den Vorgang ständigen Gebens und Nehmens aus. Schließlich widmet sich Eike Messow der Frage, wie man den richtigen Partner für sein Projekt findet. Er stellt die unterschiedlichen Phasen der Kooperationsarbeit heraus und nennt 14 Kriterien für die Auswahl eines geeigneten Kooperationspartners. Zum Abschluss gibt Messow praxisnahe Tipps, wie die Kooperationsfähigkeit bei der Zusammenarbeit mit anderen Partnern erhöht werden kann. Sein Schluss: Keine Kooperation ohne gemeinsames Anliegen!